Life-Ermittlung

Im realen Leben fängt es anders an als im Krimi.

 

Ich heiße Anton und habe einen Informanten der Bertram heißt. Hier geht es nicht um Mord, sondern um Geld.

 

Statt einem Kommissar gibt es nur einen ehemaligen Journalisten, ohne den Hintergrund einer Redaktion. Mutmaßliche Verursacher sind Staatsanwaltschaft und rundum in die Irre geleitete Polizisten und Politiker. Die volle Bandbreite.

 

Was glauben Sie, wieviele Chancen ein einzelner Blogger dagegen hat?

 

Oder wie viele Interessenten, die diese Geschichte abnehmen möchten?

 

  • Tipp 1: Der Infogeber hatte schon den Gedanken zu mehreren Anwälten zu gehen.
  • Tipp 2: Er war auch bei mehreren Zeitungen.

 

Und damit sind wir am neuen Anfang 20 Jahre später gelandet.

 

Wie sieht das Angebot aus?

  1. Der "Klient" hat kaum Unterlagen, die seine Behauptungen beweisen.
  2.  Ich weiss, daß seine Geschichte im Großen und Ganzen stimmt, weil mein Bruder mich schon am Tag als es anfing anrief. Damals konnte er noch darüber lachen.
  3. Er glaubt, ich hätte ihn damals im Stich gelassen, weil ich aus seinem Rechtsstreit keine Fortsetzungs-Schlagzeile gemacht habe.
  4. Was als normale Strafrechtssache begonnen hat, soll später in einen handfesten Skandal gekippt sein.

 

Probleme

 

  1. Der Tippgeber hüpft herum, statt eiskalt sitzen zu bleiben und Fakt für Fakt nur die wesentlichen Informationen abrufbereit zu halten.
  2. Wir haben 16 Bundesländer, ein paar davon sind etwas zugänglicher als andere gegen Nachfragen die Behörden betreffen. Ein einziges von diesen sechzehn hat regelmässig Minister gestellt, die in einen Skandal nach dem anderen verwickelt waren und sind, aber überwiegend herzlich gut davongekommen sind.
  3. Ich mache mir ernsthafte Sorgen. Nicht weil ich verhaftet werden könnte, sondern weil ich mit Prozessen in den Ruin getrieben werden könnte. So wie mein Bruder. Der gewinnt einen jahrelangen Strafrechtsprozess und erhält das Recht auf Schadenersatz - was eher die Ausnahme sein dürfte. Aber dann wird erneut prozessiert, um die Schadenersatzhöhe. Jetzt geht es ganz schnell und auf einer einzigen Seite erhält er den Bescheid, daß man keinen Anlaß sieht, ihm Schadenersatz zuzubilligen - was man nach Aktenlage entschieden hat, ohne ihn zu hören. Bis hierher ist es nur eine Sauerei, der Skandal ist auf dem Weg dorthin entstanden und setzt sich bis heute fort. Der Beklagte wäre das Bundesland Bayern. Vielleicht verstehen Sie jetzt meine Sorge, die an Angst grenzt.

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