Kann man brauchbare Comics aus Fotos erstellen?

 

Die Frage wird im Netz offenbar öfter gestellt. Am Ende läuft es dann auf eine Einigung hinaus, vielleicht lieber irgendwo bei "Cartoons" oder höchstens einem Einseiter zu bleiben, weil vielleicht selbst Trivialliteratur Arbeit - und schlimmer noch - eine ganze Ausbildung und  richtige Ideen benötigt.

Oder?

 

Also Cartoon: das heißt, ich werfe erst einmal ein paar affenstarke Fotos von mir zusammen. Hinterher fummele ich das dann schnell mit einem Photoshop-Filter in ein richtiges Comic um. Da wird sich schon ewas finden lassen.

About Brexit, lorry drivers and empty shelves ...

Dieses Bild hatte eigentlich ein Cartoon aus einer kleinen Reihe von Bildern werden sollen. Sie sind unscharf geworden, weil die Person an der Kamera mit einer solchen bei Bewegung und schummrigen Licht nicht umgehen konnte. Zwischen Plan (Wunsch) und Endprodukt liegen also Welten, trotz Aufwand. Die erste Lektion ist:

 

- Wirf die alten Bilder nicht weg!

- Politische Witze in der Tradition einer Karikatur sind einfacher als allgemeine Scherze, weil sich meine Verwandtschaft und Freunde alle weigern auf Bildern zu erscheinen und zeitgleich witzig zu sein.

 

Aber selsbt dieses eine Bild war schon echte Arbeit!!! Freigestellt wurde das Foto auf https://www.remove.bg. Aber nur eines von vieren hat ein gutes Resutat gebracht, weil das Ausgangmaterial Fotos zu diffus war.

 

Die Sprechblase ist über die nachträglich zu installierenden Effekte von Irfanview eingefügt, wobei es hilft, den englischsprachigen Hinweis zu lesen und auch zu beachten. Auswählen, welche Sprechblase man braucht, dann Strg gedrückt halten und im Bild hin- herklicken bis sie richtig sitzt. Anschliessend Text einfügen auswählen und NICHT Strg drücken, sondern nur klicken, bis der Text richtig sitzt.

Bilderfolge - der erste Foto-Cartoon

Seitdem der Produktbezug von Photoshop & Co nur noch im Abonnement zu haben ist, was sich für dieses Projekt ganz sicher nicht lohnt, war Irfanview der nächste Stop, weil es Photoshop-Filter erlaubt. So schön, so gut. Also - gibt es die Dinge, die mich reizen schon an der Gratis-Theke?

 

Antwort: Mehr nein, als ja. Es gibt reichlich, aber nicht alles läßt sich so installieren, wie ich es gern hätte. Die Effekte sind toll, aber nicht was ich gesucht habe. Es sollen doch Fotos zu echt wirkenden Zeichnungen werden!

 

Die Frage danach ist auch schon oft genug gestellt werden im Netz, die Antworten sind vage bis banal oder gleich Werbung für Software mit der man zeichnen können soll. Alles toll, aber nicht, was ich suche. Das hier ist eine One-Man-Show und wird es immer bleiben. Leider auch vor der Kamera. Das engt meine Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen erheblich ein.

 

Die Depression hat mich schon fast umklammert, als mir eines meiner bisher ungehaltenen Versprechen einfällt. Ich schulde einem ganz, ganz jungen Verwandten ein für ihn schon verständnliches Video. Ich gehe in mich und fabriziere ein Video voller Bilder, Flieger, Moral, Botschaft und Effekten und Erklärungen. Gerade bin ich fertig (zwei Wochen Einsatz), da wird mir bewußt, er kann erst seit kurzem Mama sagen und meinen Namen noch nicht wirklich aussprechen. Das Video ist dann geblieben, wo es hingehört. In die Mottenkiste mit der Aufschrift "Meine dümmsten Fehler!"

 

Viele Wochen und Gedanken später: Verstehe die Zielgruppe! Keine Gerede, keine Texte! Was spricht ihn an?

Ohne mein Zutun ist er speziell einem Auto (aus meinem Comic-Regal) und diesem Hund (unser Liebling) zugetan. ("If I can do it here, I can do it anywhere!") Es wird ein wenig an eine Motiv aus dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" erinnern, ist aber kein dreistes Plagiat. Immerhin, die allererste Foto-Geschichte ist fertig.

Um die Sache abzuzrunden, ist aus dem Bildmaterial ein Video mit Übergangseffekten und unterlegter Musik geworden. Es ist immer noch kein Comic, aber es hat die Grundlagen erhalten, weil zwar noch keine anspruchsvolle Geschichte, aber immerhin schon eine Bildsprache enthalten ist.

Nachdem es gelungen ist, das Problem zu zerlegen und ein Problem nach dem anderen anzugehen, steht jetzt die Umwandlung von Fotos in brauchbare beinahe-Zeichnungen an.

Die Foto-Basis muß stimmen

 

Der erste Gedanke war natürlich, daß es "irgendwie" gratis gehen müßte. Gratis erst einmal, weil das Projekt es ja nicht ernsthaft gemeint ist.

 

Die Schwarmintelligenz ist gar nicht so schlecht. Erst einmal einen Cartoon oder gar eine ganze Seite zu füllen, kann schon elend schwierig sein. Wenn das auch noch definitiv witzig sein soll, merkt man wie unterschiedlich Humor sein kann.

 

Kennen Sie die alten Fix & Foxi noch mit Schnief und Schnuff? Das war komisch. Es hat wirklich funktioniert, was die Familie mit dem kleinen Jungen und dem Cockerspaniel so erleben konnte ...

 

Und kennen Sie dagegen auch die schwarz-weiss Cartoons in den neuen Zack-Heften von Mosaik? Tja. Und ich kann es auch nicht besser. Das ist bitter. Bestätigt aber wieder nur die Schwarmintelligenz, wo schon viele abgebrochen haben, weil die Faszination für die Ideen anderer leider kein Nährboden für eigene Kreativität darstellen müssen.

 

Also schön, noch einmal zurück zur Basis: Zuerst müssen die Fotos witzig sein (auch wenn ausser mir offenbar niemand lustig sein möchte auf Bildern, die dann im Netz liegen).

Okay, dieser Bildwitz ist so derart lahm, daß wir verstorben sind, bevor er angekommen ist.

 

Das war die nächste harte Lektion. Mich allein zum Affen zu machen amüsiert niemanden, weil es schlicht zu wenig ist in YouTube-Zeiten, wo die Auswahl von Idiotie bis Nobelpreisträger groß ist. Nach schmerzlichem In-mich-Gehen eine neue Idee: Es braucht natürlich ein Bühnenbild! Die Umgebung muß amüsant sein, damit geschliffene Dialoge entstehen können!

Als erster Versuch nicht schlecht. Jetzt ist das Kostüm nicht mehr übertrieben, das Umfeld hat sich angenähert, kann aber noch optimiert werden. Man muß also auch noch so etwas wie ein Kulissenschieber und Bühnenhandwerker werden (na ja, beinahe). Aber - und das ist ein echter Meilenstein: Diese Fotos fangen langsam an, mich selbst zu überzeugen.

 

Jetzt ein Selfie-Stick und ich fotografiere von oben, von unten, von seitwärts. Mit und ohne Stativ, wenig oder viel Licht, nüchtern und nach zwei Glas Wein. Wird immer besser.

 

Nur eine Geschichte wird nicht draus. Ausserdem fliege ich mit allen Kabeln, Stativen usw. aus dem Arbeitszimmer, weil wir nicht alle zusammen hier rein passen. NIcht zeitgleich.

Es braucht eine Kulisse, die anspricht und das Publikum sofort in den passenden Erzählmodus versetzt.

Erst Bild- dann Fotoideen

 

Wenn man nicht Hollywood ist, sondern normalerweise mit dem Handy forografiert, muß sich die Geschichte entsprechend anpassen. Inzwischen sind einige Szenen auf dem Papier entstanden, von einem Zwillingspaar (weil alle auf dem Baum sind, sobald ich nach Laienschauspielern frage), die - Überraschung - beide von mir dargestellt werden. In unterschiedlicher Kleidung, unterschiedlichem Geschmack und scheinbar unterschiedlichen Umgebungen (wir haben mehr als ein Zimmer zu Hause, das hilft enorm).

 

In Malen & Zeichnen stelle ich mehrere Programme von Freeware bis kostet Geld vor, die man für die erste und die endgültige Bilderstellung brauchen kann. Zusätzlich gibt es ein paar Tipps, was man zusätzlich noch mal ausprobieren kann.

 

Ich habe unendlich viele Fotoforen durchstöbert, viele Tipps aufgesammelt, viele Comcis durchstöbert und besonders originelle Ideen abfotografiert und privat in einem Ordner gesammelt. Leider kann man sie nicht zitieren, weil hier in der Tat eine "erhebliche Schöpfungshöhe" besteht. Aus dem Zusammenhang gerissen kommt dann manchmal auch der Witz nicht mehr immer an.

 

Einen perfekten Ersatz habe ich hier gefunden. Das sind grafische Ideen en masse, die man oft auch auf Fotos bzw. einzelne Bilder übertragen kann.

Bilder zu Comics - erste Panels

 

Wieder ein Stressfaktor. Natürlich kann man Bilder in einem Zeichenprogramm zusammenfügen, etwas Abstand lassen und schon hat man Panels.

 

Das ist mittelmässig mühsam, aber gratis. Einerseits. Zusammen mit dem hakeligen Einfügen der Sprechblasen wird es schnell anstrengend - spätestens jetzt stellte sich die Frage nach einem tauglichen Programm, um mit dem Inhalt statt mit der Umsetzung zu kämpfen.

Comic Life ist recht günstig und erfüllt diese Ansprüche.

 

Wie man sieht, gibt es eine Vielzahl an Vorlagen, die man sofort editieren kann, bzw. man erstellt sich eigene, in die man nur noch die eigenen Bilder einfügt, überlappen lässt und und und ... Das ersetzt keine keine Profizeichner(-innen), aber es hilft Laien ganz enorm und sieht mehr nach Comics aus als eine Präsentationssoftware.

 

Ein kleines teuflisches Detail ist hier die Tatsache, daß nicht jedes Bild in das vorgesehene Panel passt. Von Haus aus bietet Comic Life dafür an, mit dem Bild rumzufahren, bis es passt. Man kann natürlich auch die Panelform verändern, aber manchmal möchte man die Panels genau so lassen wie sie sind und nicht das ganze Bild mitliefern, was a.) die Enddatei unnötig vergrössert und b.) die Arbeit elend verlangsamen kann.

Details zu Comic Life findet man hier.

An dieser Stelle kommt der nächste Schritt. Ein Daumenkino ist nun einmal kein Comic, das einem Zeichentrickfilm näher ist, als diesem Medium.

 

Seite für Seite muß nicht nur mit Bildern gefüllt werden, sondern es müssen Zeitsprünge(!) eingebaut werden.

Wie man das machen kann, wie es gemacht wird habe ich nachlesen können in

Understanding Comics: The Invisible Art The Invisible Art von Scott McCloud.

 

Zeitsprünge technisch umzusetzen, indem man immer mal wieder vor die Linse läuft und knipst oder das Handy alle paar Sekunden auslösen läßt, ist ein Weg. Szene für Szene.

 

Zwischendurch umziehen, das Tageslicht hat sich inzwischen geändert und nun hat man Schatten im Gesicht oder die Bilder werden gleich körnig. Also - wo ist das eigene Zimmer, in dem man alles stehen und liegen lassen kann und sein eigenes berechenbares Licht machen kann? Bei mir ist es der Dachboden, freiwillig geht da keiner mehr hin. Eng, aber gerade eben machbar.

Filmartige Bilder aus einzelnen Fotos erstellen

 

Diashow ist der Anglizismus den heute jeder versteht. Mit kostenlosen Tools kann man Musik unterlegen (was in einem Comic nicht wirklich hilft) oder man kann Effekte einfügen. Etwa langsames Ein- und Ausblenden, eine Schrift, die erscheint usw.. Das ist alles sehr niedlich für Schule und Kindergeburtstage, für Einsteiger auch durchaus beeindruckend, aber für eine Comic-Erstellung uninteressant, weil es keine Kamerafahrten gibt. Die sind meines Wissens bisher nur mit käuflichen Programmen richtig möglich.

 

In diesem Video sieht man nach zehn Minuten ein Beispiel für eine solche Kamerafahrt, entstanden aus einem Panoramabild, in ein Video verwandelt mit Software aus dem Hause Aquasoft. Ein anderes Video aus gleichem Hause zeigt wie man mit Zoom und Kameraschwenk bewegliche Bilder produziert, die den Blick des Publikums leiten. Und genau das brauchen wir beim Comic.

 

Der einfache Trick ist beim Speichern alles in Bildern abzulegen. Anschliessend greifen wir uns die heraus, die wir auf unserer Seite gebrauchen können, um eine solche Fahrt gemacht zu haben.

Von diesem Stadium an, noch ohne eine Geschichte als Skript erstellt zu haben, hat man das Medium Comic, dem man so gern etwas hinzufügen möchte, verstanden.

 

Pixem Kamera-Roboter

Professioneller heißt besser, bedeutet lesbar

 

Genau hier hat ein Zufallsfund mein Leben noch einmal unendlich erleichtert:

Der Pixem-Fotoroboter. (Detailinfos hier.) Praktischerweise ersetzt der einen in Sachen Kameraführung unerfahrenen Menschen, während ich durch die jahrelang aufgebaute Kulisse stolpere.

 

Wofür aber braucht man ein Video, wenn doch schon ein Daumenkino kein Comic ist?

Es wird für die Zeitsprünge in Comics benötigt, wo die virtuelle Kamera nicht nur nicht jeder Bewegung folgen kann, sondern genau dieses manchmal spezielle Möglichkeiten schafft, die meist für Humor genutzt werden. Man kann also durch eine Szene wandern, vor und zurück, hoch und runter und die Kamera folgt mir. Sind die Einstellungen korrekt und das Licht ausreichend, ist der Zoom schnell genug, um ganz überwiegend scharfe Bilder zu produzieren.

 

Man kann natürlich mehrere Stative mit mehreren Handies aufstellen, die starr in irgendeine Richtung zielen, in die man sich bewegen will. Das geht, ich habe es ausprobiert und so schlecht ist das Ergebnis gar nicht, wenn man alle Handies auch mit zusätzlichen ab 15 Euro aufwärts Mikros ausrüstet. Aber es verhindert die Möglichkeit des Zufalls, weil man miottendrin im Spiel eine kleine Idee hatte, wie dieser Charakter in dieser Umgebung reagieren würde, anhand einer solchen Situation. Auf einmal ist da ein Objekt, nach dem man greifen möchte, welches dem Dialog, der am Schreibtisch entstanden ist, eine ganz neue Wendung gibt - und es erspart unendlich viel Zeit, weil man viele Aufnahmen bereits beim ersten Mal im Kasten hat.

 

Dafür wird die Videoszene nicht im Videoformat, sondern in einzelnen Bildern gespeichert, die durch ihre hohe Auflösung (alles ab HD ist das) mühelos erlauben, aus Vollbildern, auf die Gesichter zu fokussieren, wenn die Situation auf der Seite dieses erfordert.

 

Mein Idealfall heute sind mindestens zwei Handies, alles ab Iphone 6s genügt und eine Digicam oder DSLR-Kamera. Letztere haben den unschätzbaren Vorteil ein erhebliches mehr an Einstellungen zu erlauben, als es ein Handy bietet. Auch hier greift der Zeitvorteil für Einzelkämpfer, wenn man eben nicht alles erst durch mehrere Filter jagen muß. Je besser für den gewollten Einsatzzweck das Original ist, desto mehr Zeit spart man pro Seite.

Deails dazu unter DSLR, Digicam & Canon.

Aus Videotricks - Fototricks und Comic-Ideen machen

Dieses ist ein automatisch freigestelltes Bild, dem automatisch ein Hintergund zugefügt wurde. Man kann über die Originalität streiten, aber das ist jetzt nicht wichtig.

Wichtig ist, die Möglichkeit zu haben, jeden beliebigen Hintergrund einsetzen zu können. Von einfacher durchgehender Farbe, Farbverläufen bis eben hin zu Landschaften.

 

Greenscreen

 

Freistellen ist ein Kinderspiel, wenn man die Bilder gleich vor einer grünen Leinwand aufnehmen kannn. Dann den gewünschten Hintergrund einsetzen und schon sieht alles anders aus. Leider wirkt das oft nicht gut, weil die Perspektiven oder Größen unterschiedlich sind. Aber auch hier gibt es kleine Tricks, die viel Zeit und Fummelei am Rechner sparen können, weil man sich nicht durch viele Programme und Optionen durchhangeln muß, sondern manche Dinge "einfach machen" kann. Hinterher als Bilderfolge ausgibt, die besten wählt und dann per Greenscreen gleich passende Fotos zur Hand hat. Ein besonderer Effekt entsteht, wenn man nicht nur den Hintergrund in grün abdeckt, sondern auch gleich einen entsprechenden Anzug einsetzt, wie man hier sehr plastisch sehen kann.

Kann man aus allen Fotos Comic-Bilder machen?

Leider nein. Grundsätzlih müssen Fotos eine gewisse Tiefe, Schatten und Lichtunterschiede aufweisen. Ein eingescanntes Buchcover würde hinterher immer noch so aussehen.

 

Ein Urlaubsfoto vom Strand kann richtig echt wirken, daß mindestens die Hälfte des Publikums davon ausgehen würde, es hier mit einer Zeichnung zu tun zu haben.

Bezahlte Alternative: Clip2comic

 

Ein Produkt, welches wirklich überzeugt hat, schnelle Arbeit aus relativ einfach erstellten Fotos zu erstellen ist auf dem Betriebssystem IOS (also Iphone, Ipad) zu haben oder aber Comica auf Android. Beide kann man auf einem Windows PC emulieren, Android auch auf Linux.

 

Hier gibt es ein hübsches ganz kurzes Video, von einer Strandszene, die mit Clip2comic nachbearbeitet wurde.

Wie macht man Sprechblasen richtig?

 

Selbst das kann und sollte man einmal wenigstens üben ... :-) Auf der tollen Seite https://comicbookplus.com/ kann man kostenlos alte, meist englische Comics downloaden.

Oben sehen Sie den Titel des Magazins, darunter die Seite 4, in der ich die obere Hälfte der Sprechblasen geleert habe. (Wenn Sie dieses Thema interessiert, es ist mit Paint gemacht. Einfach Rechteck auswählen, einen freien Platz in der Sprechblase anwählen und markieren. Strg-C und Strg-V, danch sollten Sie oben links in der Ecke dieses rechteck haben. Ziehen Sie es etwas größer, dan können Sie es dorthin transportieren, wo Sie es brauchen und können es so lang ziehen, wie benötigt. danach den Vorgang wiederholen.)

 

Aufgabe 1: In der Geschichte geht es um einen Jungen, der auf die schiefe Bahn gerät. Wenn Sie sich die Bilder genau ansehen, können Sie dann ungefähr erraten, worum es in den Gesprächen geht?

 

Aufgabe 2: Setzen Sie, z.B. mit Paint den Text auf deutsch ein. Das Original ist unten stehend. Es kann also eine (freie) Übersetzung ebenso sein wie ein komplett neuer Text.

 

 

Kommentar Aufgabe 1: Unabhängig davon ob Sie richtig gelegen haben oder mit den Bildern nichts anfangen konnten, haben Sie sich bestimmt die Bilder genauer angesehen, als Sie es üblicherweise beim Lesen eines Comics getan hätten. Hatten Sie das Gefühl, der Text läuft wirklich mit den Bildern zusammen? Ich zumindest ganz sicher ja!

Würden Ihre Fotos, die Comics werden sollen, das auch tun?

Oder könnten Sie ein Minimum an Unterricht benötigen, damit das Publikum die gleiche Empfindung hat wie Sie?

 

Testbilder - Wie empfinden Sie es? Und wie ich es ursprünglich gemeint habe.

 

Maskenbildner

Simple Kostüme/Kostümteile

 

Kommentar Aufgabe 2: Wenn Sie die Bilder genau betrachtet haben, werden Sie feststellen, daß die Leute nicht so gekleidet sind, wie man es heute erwarten würde. Entsprechend ist auch ihre Sprache anders, als man es heute erwarten würde, nicht wahr?

Haben Sie das in Ihrem Entwurf abgebildet? Falls Sie noch keinen Entwurf erstellt haben, holen Sie es für das erste Bild nach und vergleichen Sie die Seite mit meiner Übersetzung für die ich mehrere Tage Zeit hatte.

 

Punkt Nummer 2: In Comic Life können Sie die Sprechblasen sehr flexibel vergrössern, aber das ist auch ein Fehler, wenn zuviel Text das Bild erdrückt.

 

Punkt 3: Wie oft sehen Sie ganze Gesichter? Wie oft komplette Menschen? Wie oft verkürzte Körper? Würde Ihre Seite wesentlich anders aussehen?

Online-Comics 1

 Wie DC Horror

 

Wer sich noch an DC Horror Comics erinnert, der hat hier wenigstens zehn gelungene Hefte vor sich, die Genre-Freude bereiten.

 

Zitat der Seite (siehe Link):

Nov 14, 2018   

By Allen Champion

 

"These stories remind me of the 1970s DC horror comics like HOUSE OF MYSTERY and GHOSTS." (Zitatende.)

 

Geht mir auch so! Schöne, schöne Zeitreise. Neffen- und Nichten-kompatibel.

 

Teste mal diesen Link an:

Adventures into Darkness

 

Manga-Lexikon zum Einkaufen

 

Hübsch reichhaltig präsentiert sich "The incomplete Manga guide" - und in deutsch. Hier erfährt man vorab, welches Thema abgedeckt wird - und ob die Serie jemals vollständig geworden ist.