Englischsprachige Krimis

Die meisten Public Domain Comics sind englisch, die Zeichnungen langweilig und schlecht lesbar. 

 

Hier sind ein paar Ausnahmen, um sie am Wegesrand des Online-Lebens zu vernaschen. 

 

Ein paar (technische) Hintergrund-Details und allgemeine Infos hier.

Verbrecher sind Loser, Kind!

 

Moral gegen Typen, die den schnellen Reichtum mit dem Ballermann erlangen woll(t)en.

 

Aus einer Zeit als man von all den Bullies mit dem großen Maul und der Waffe die Schnauze restlos voll hatte.

 

Die Rollen waren klar verteilt und die größte Sorge war, daß das eigene Kind nicht der Verführung des schlauen Lebens verfallen sollte.

Zeitgemäß gelungene Darstellung der Aura von narzisstischen Mördern - aus Elternsicht.

Siehe auch "Der Killer".

 

Wahre Mörder

 

 

Aus der US-Geschichte, also überwiegend der 30er Jahre.

 

Sarkastisch, brutal und für die Lust der Freude an schnellen Lösungen.

 

Als die Verbrecher noch wußten, daß man sich nicht so sehr als Politiker oder Geschäftsmann, sondern bitte klar als Krimineller zuordnen ließ.

 

Viele Namen hat man auch hier schon irgendwann einmal gehört.

 

Florence Nightingale dürften sehr viel weniger Menschen zuordnen können als Al Capone.

Fiktiver Serienheld

 

Eine der ganz wenigen Public Domain Folgen. Die Serie soll laut Wikipedia immer noch laufen.

 

Sie ist spannend, "hard-boiled", unterhaltsam und manchmal auch ein wenig kritisch mit der Welt.

 

Technische Gimmicks gehören fest zum Repertoire wie schlaue Tricks für überraschte oder dämliche Gangster - oder uneinsichtige solche, die sich ja gar nicht als solche sehen, sondern "Interessenvertreter" sind.

 

Gerechtigkeit

muß am Ende siegen

 

Auch wenn es Ende der 40er eine fast unübersehbare Masse an Comics gab, die den "Real Crime"-Markt bedienten, der anders als die Jahrzehte später folgende Fernsehserie "Medical Detectives" sicht weniger der wissenschaftlichen Aufklärung widmeten, sondern dem Gefühl, daß der Gerechtigkeit Genüge getan worden ist. Anders als im Western ging es nicht mehr ganz so klar um Rache. Wichtiger war eine nicht diskutable Straftat, mit hassenswerten Motiv aus niederen Beweggründen.  

Die zweite Hälfte der Menschheit

 

Auch in der Unterhaltung begriff man irgendwann, wie sehr es sich lohnen kann, auch die andere Hälfte der Menschheit in die Geschichten zu integrieren.

 

Zuerst einmal als Opfer, welches heroisch gerettet wird, aber eben sich auch mit den falschen Leuten eingelassen hat.

 

Nicht zu vergessen die nimmermüde, tüchtige Sekretärin, die den unschlagbaren Detetektiv mindestens anschwärmt.

 

Schöne Welt.

Bonnie & Clyde

 

 

Jahrzehnte später kann man wieder Witze darüber reissen und Anekdoten erzählen.

 

 

Hartes Mädel sucht Action.

 

Leider ganz real, in der Zeit der grossen Wirtschafts-Depression in den Dreißigern der USA.

 

 

Das Gangsterunwesen blieb für Jahrzehnte ein oft verarbeitetes Trauma.

 

 

 

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